
Einfühlsame Wege, mit der Trauer um dein Haustier umzugehen
Trauer um ein Tier ist echte Liebe. Wenn ein Haustier stirbt, zerbricht oft die Welt. Hier findest du Trost, Verständnis und unterstützende Impulse für deinen Trauerprozess.

Mitunter eine der schwierigsten Entscheidungen, die dir als Tierbesitzer früher oder später bevorsteht, ist die Frage, wann ist der richtige Zeitpunkt dein geliebtes Tier gehen zu lassen. Ist einschläfern, die einzige Möglichkeit oder kann mein Tier auch ganz natürlich ohne fremde Hilfe sterben?
Gipsy war der Hund meiner Eltern und sie kam als junger Hund aus Italien zu uns, wo sie auf den Strassen als Streuner lebte. Sie war ein ganz besonderer Hund – klug, feinfühlig und selbstbestimmt – und spürte, wenn es den Menschen nicht gut ging. So war es auch ihre Lebensaufgabe, ihren Menschenfreunden all ihre Liebe zu schenken und wenn es nötig war, auch ihren Schmerz zu heilen. Lieben, heilen und Seelen berühren❤️
Gipsy wurde 14 Jahre alt und ihre letzten Jahre lebte sie alleine mit meiner Stiefmutter im Toggenburg. Sie liebte diesen Ort – vor allem die Nähe zum Wald und zu Ihrem Bach, der im Wald direkt neben unserem Haus liegt.

Am 07. Dezember 2022 machte sich Gipsy auf den Weg zu den Sternen. Sie ging über die Regenbogenbrücke und ein Stück weit durfte ich sie auf diesem Weg begleiten ❤️🙏
Es war Januar als Gipsy das Fressen das erste Mal verweigerte. Das will was heissen – bei einem Hund der auf den Strassen gross wurde und täglich um sein Fressen kämpfen musste! Natürlich wurde Gipsy tierärztlich untersucht und zusätzlich dazu, unterstütze ich sie energetisch und mit Tierkommunikation.
Sie vermittelte mir, dass ihr Hunde-Körper müde war, sich beschwerlich anfühlte und schmerzte. Ich war verunsichert ob ihr Leben so noch lebenswert ist und ich fragte sie, ob sie „erlöst“ werden möchte? „Nein, meinte sie bestimmt, soweit ist es noch nicht. Zudem werde ich noch gebraucht und ich will für meinen Menschen noch da sein! In meinem Herzen bin ich noch jung. Auch wenn ich nicht mehr herumtoben kann, ist es ist noch nicht an der Zeit zu gehen.“
Die energetischen Anwendungen gaben Gipsy wieder Kraft, sie frass wieder und so verging die Zeit. Mal ging es ihr besser, mal weniger.
Es war an einem Tag im Mai. Gipsy ging es plötzlich sehr schlecht – sie lief unkontrolliert und verdrehte die Augen. Meine Stiefmutter rief mich sofort an und bat mich mit Gipsy zu sprechen, bis sie mit ihr beim Tierarzt ankam. Gipsy meinte, das wir uns allmählich auf ihr Sterben vorbereiten sollen.
Wie meinst du das – ist es heute soweit?
Nein, keinesfalls ich möchte unbedingt wieder nach Hause!
Beim Tierarzt stellte sich dann heraus, dass Gipsy einen Hirnschlag erlitten hatte. Sie wurde medizinisch versorgt und durfte wieder nach Hause. Gipsy erholte sich gut davon.
Gipsy erholte sich gut vom Hirnschlag, doch ihre Vorlieben veränderten sich. Plötzlich bevorzugte sie Gemüse und Früchte. Auf meine Nachfrage in einer Tierkommunikation, erklärte sie wortwörtlich: Fleisch stinkt! Gemüse und Früchte hingegen, schmecken so gut und frisch. Also bekam Gipsy einfach das was ihr offensichtlich gut tat und schmeckte und ich begleitete sie weiterhin energetisch.
So verging die Zeit. Mal ging es Gipsy besser, dann wieder weniger gut. Dazu wiederholte sie immer wieder: „Ja, es ist bald mal soweit, aber jetzt noch nicht und ich schaffe es alleine.
Die selbstbestimmte Streunerin machte sich bemerkbar und sie war sehr stark.
Inzwischen war es Sommer und Gipsy lebte regelrecht auf. Auf einmal war sie voller Leben und Elan. Der Appetit kam zurück – und wie! Plötzlich forderte sie drei mal täglich ganz bestimmt ihr Fressen ein. Sie stellte sich vor ihren Napf und deutete mit der Schnauze hinein: „Hallo, bitte da mein Fressen reinmachen, ich habe Hunger!“ 😁
Sie lag in der Sonne, plantsche im Bach und im Wasser, spielte und tollte herum – so gut es ihr Körper zuliess ☀️🐾💦 Im Tiergespräch war sie wieder sehr klar und sie vermittelte: „Jetzt geniesse ich noch den Sommer!“ Für meine Stiefmutter war es eine sehr grosse Freude, Gipsy nochmals so zu erleben und sie genossen die Zeit miteinander sehr ❤️
Als die Sommersonne unterging und der Herbst und später der Winter einzog, verliess Gipsy nach und nach die Kraft. Es war spürbar, wie sie das Leben langsam ausatmete 🍂 Ihr dabei zuzusehen, war für meine Stiefmutter eine grosse Herausforderung, denn der körperliche Zerfall war inzwischen weit fortgeschritten, und das Auf und Ab, zehrten an ihrer Substanz. Nichtsdestotrotz wollte sie Gipsy weiterhin ihren Willen lassen und sie begleiten. In Gipsy flammte immer noch der Lebensfunke und so gingen sie gemeinsam weiter auf dem Sterbeweg, Stück für Stück, Schritt für Schritt.
Das endgültige Loslassen fiel Gipsy sehr schwer. Im Wissen, dass sie ihren Menschen allein zurücklassen muss, fiel es ihr schwer, ganz loszulassen. Meine Stiefmutter spürte das und bat mich, bei Gipsy nachzufragen, ob sie nun Hilfe in Anspruch nehmen möchte.
Gipsy meinte dann: „Ja, jetzt bin ich bereit dazu. Es ist alles nur noch anstrengend – auch das Sterben, und der Körper schmerzt. Ich möchte Hilfe, auch wegen meines Menschen. Ich bin so dankbar, dass sie mich meinen Weg bis hierhin so gehen ließ, und es ist gut, wenn wir jetzt Hilfe holen, denn wir schaffen es nicht alleine. Ich will meinen Körper abstreifen, ich möchte frei sein – und darauf freue ich mich sehr. Wartet den heutigen Tag noch ab, und der Tierarzt soll morgen kommen.“
An diesem Abend unterstützte ich Gipsy nochmals energetisch, damit ihr Körper und ihre Seele möglichst frei von unnötigem Ballast sind. Ihr Körper, ihr Energiekörper, leuchtete währenddessen sehr hell, und leise keimte in mir die Hoffnung auf, dass sie es doch noch alleine schafft … Wie ich später feststellte, hatte sich Gipsy einfach einen Portaltag für ihre „letzte“ Reise ausgesucht 🎈🙏
Tags darauf kam die Tierärztin zu Gipsy nach Hause und es war alles so hergerichtet wie sie sich das gewünscht hatte ❤️ Ich war mit Gipsy telepathisch verbunden. Sie war erleichtert, dass es nun soweit war. Es war das erste Mal, dass ich ein Tier begleitete während es eingeschläfert, euthanaisiert wurde. Ich war sehr aufgewühlt, traurig und gleichzeitig unendlich dankbar, dass es mir mit Tierkommunikation möglich war, Gispy zu begleiten und ihr so auf diesem Weg nochmals nahe zu sein.
Was ich kurze Zeit später fühlte und sah, lässt sich kaum in Worte fassen. Um mich herum war eine ganz starke Energie spürbar und gleichzeitig war so viel Liebe, Wärme und Leichtigkeit im Raum. Plötzlich überrollte mich eine Welle der Liebe und es wurde ganz hell vor meinen Augen 🥹 Dann sah ich Gipsy wie sie voller Leben über eine kunterbunte Wiese rannte 🌸 Sie rannte und überschlug sich fast vor lauter Freude, sie war so unendlich glücklich dabei 🥰 In dem Moment bekam ich die Nachricht: „Sie ist auf dem Weg“ ✨
Derweil rannte Gipsy weiter, sie drehte Kreise und sie war so erleichtert, dass sie ihren schmerzenden und alten Körper hatte abstreifen können. Sie fragte mich: „Muss ich mich noch um meine Hülle kümmern?“ Das war so lustig😄😅 Nein, du bist frei, geniesse es🍀 Das tat sie und sie sagte ihrem Menschen nochmals Danke für alles was er für sie getan hatte, ich bin im Herzen immer bei ihr, sag ihr das! Für meine Stiefmutter war es trotz aller Trauer, sehr tröstend zu wissen, alles genau so gemacht zu haben, wie es sich Gipsy gewünscht hatte. Sie war ganz ruhig und friedlich gegangen 🐾🌈 💫

Kurz bevor ich mich mit Gipsy verbunden hatte, zog ich eine Karte für sie und es kam der Phönix 🥹🔥🌅 Ist das nicht magisch?

Solltest du mit deinem Tier grad auch an diesem Punkt stehen und dir nicht sicher sein, ob es bereit ist zu gehen und welche Entscheidung du wann treffen sollst, ich bin da für euch. Ich helfe dir und unterstütze euch auf diesem Weg.

Trauer um ein Tier ist echte Liebe. Wenn ein Haustier stirbt, zerbricht oft die Welt. Hier findest du Trost, Verständnis und unterstützende Impulse für deinen Trauerprozess.

Glaubst du auch an die Unendlichkeit der Seele? In Gesprächen mit verstorbenen Tieren ist so viel Trost und Liebe und genau deshalb liebe ich diese Gespräche, die Jenseitskontakte sehr.